Wir wollen Meer
Klassenfahrt der 9a vom 6. bis zum 11. Juni 2011 unter Begleitung von Frau Michaelis und Herrn Rosenplänter nach Surendorf
Es war strahlender Sonnenschein, als wir Montagmittag in Surendorf ankamen und wir staunten nicht schlecht über die Wohnungen, in denen wir nun für fünf Tage untergebracht sein würden: Aus dem oberen Stockwerk hatte man Meerblick, es gab gemütliche Betten und einen kleinen Garten.
Nachdem wir unsere Betten bezogen und uns ein wenig umgeguckt hatten, gingen wir an den Strand, der sich direkt hinter den Häusern befand. Der Strand war zwar etwas steinig, aber sehr schön. Doch wir sollten ihn nicht lange in entspannt rumliegender Weise genießen, denn um 15:00 Uhr ging es bereits los mit den Katamaran- und Windsurfkursen. „Und? Seid ihr auch alle schön eingecremt?“, lautete die erste Frage, die uns gestellt wurde. Natürlich traf dies nicht auf alle zu. Also hieß es zunächst einmal: Ran an die Tuben und Sonnencremeflaschen! Nach einer kurzen Einführung fing es plötzlich stark an zu regnen. Es wurde zu einem so starken Gewitter, dass es uns nicht möglich war, aufs Wasser zu gehen. Aber wir hatten ja noch ein paar andere Tage dafür Zeit.
Am ersten Abend warteten wir schon ganz gespannt darauf, was es wohl zu essen geben würde, schließlich kennt fast jeder das überwiegend nicht leckere Klassenfahrtessen. Es gab Pizza. Zwei verschiedene Sorten und zu unserer Überraschung schmeckte die auch noch richtig gut. Nach dem Essen gingen wir dann gemütlich in unsere Wohnungen zurück und beschäftigten uns mit Musik und anderen Dingen bis spät in die Nacht.
Am nächsten Morgen erwartete uns ein leckeres Frühstücksbuffet. Leider hatte sich das Wetter auch über Nacht nicht wesentlich verbessert und die Sonne ließ sich kaum blicken. Da unsere Kurse erst am Nachmittag stattfanden, mussten wir uns bis dahin jedoch anderweitig beschäftigen: Uns standen den ganzen Tag Tretboote, Kajaks und andere Wassersportgeräte zur Verfügung. Dieses Angebot nutzten wir natürlich reichlich.
Nachmittags war zwar auch kein überragend schönes Wetter, aber es reichte aus, um das erste Mal mit den Katamaranen und Surfbrettern aufs Wasser zu gehen. Es machte viel Spaß und die Stunden vergingen wie im Flug.
Das Wetter besserte sich die ganze Woche nicht, aber unser Programm blieb, bis auf Ausnahmen wie einer kleinen Biologiestunde, eigentlich gleich. An unserem letzten Segel- und Surftag kam noch einmal richtig Wind auf, so dass wir rasanter als zuvor über das Wasser glitten.
Donnerstag gab es abschließend einen kleinen Grillabend, bei dem fast alle kräftig zulangten.
Bei unserer Abreise am Freitag waren wir zwar froh, wieder nach Hause zu fahren, aber auch traurig, dass eine so schöne Woche zu Ende gegangen ist. Aber uns bleiben ja die Erinnerungen an das Segeln und Surfen, die gemeinsamen Abende, das Schwimmen zur Sandbank, die Tretbootfahrten und vieles mehr.
(Kristin Wohlert, Klasse 9a)

